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Stiftung CORYMBO

Schweizer Tanz- und Choreografiepreis


Trägerschaft und Realisation: Verein ProTanz.
Die Stiftung Corymbo ermöglicht die Preisverleihung aus Mitteln des Annette Ringier Fonds.


Auszeichnungen für verdiente Künstlerinnen und Künstler im Bereich Tanz verhelfen der Gattung Künstlerischer Tanz zu mehr Ansehen in unserer Gesellschaft. Mit diesem wesentlichen Anspruch beschritt „ProTanz“ 2002 Neuland auf nationaler Ebene. Persönlichkeiten aus der Schweizer Tanzszene, welche über Jahrzehnte hinweg Aufbauarbeit geleistet haben, erhalten auf diese Weise Anerkennung und Öffentlichkeit. Den Preisträger/innen ist somit ein ehrenvoller Platz in der Geschichte des Schweizer Tanzes gewiss.

Bisherige Preise:

2009

Die Verleihung des Preises von Fr. 30'000.- hat am 26. Oktober 2009 erneut Rahmen von TANZ IN. BERN (www.tanzinbern.ch) in der Dampfzentrale Bern stattgefunden. Die beiden Preisträger 2009 waren Martin Zimmermann und Dimitri de Perrot. Die Auszeichnung würdigte speziell das Stück "Öpper Öppis". In der Galavorstellung wurde das Stück "Gaff Aff" aufgeführt. (www.zimmermanndeperrot.ch)

2008

Die Verleihung des Preises von Fr. 30'000.- hat am 27. Oktober 2008 im Rahmen von TANZ IN. BERN (www.tanzinbern.ch) auch dies mal in der Dampfzentrale Bern stattgefunden. Preisträger 2008 war Guiherme Botelho mit der Alias Compagnie. Sie zeigte in der Galavorstellung das Stück "Approcher la poussière". (www.alias-cie.ch)

2007

Die Verleihung des Preises von Fr. 30'000.- hat auch dieses Jahr zur Eröffnung der Berner Tanztage stattgefunden, nämlich am am 6. Juni 2007 in der Dampfzentrale Bern. Preisträger 2007 sind Béatrice Jaccard und Peter Schelling, Compagnie Drift. Es wurde das Stück "amours et délices" aufgeführt. (www.drift.ch)

2006

Die Preisverleihung 2006 hat anlässlich der Eröffnung der 19. Berner Tanztage am 7. Juni 2006 in der Dampfzentrale Bern stattgefunden. Der Genfer Foofwa d'Imobilité (alias Fédéric Gafner) erhielt den Preis von Fr. 30'000.-. Er überzeugte durch ein Spiel mit Stilen, durch Tiefgang und Humor. (www.foofwa.com)

2005

Der Schweizer Tanz- und Choreografiepreis 2005 ist am 6. Juni 2005 im Rahmen der 18. Berner Tanztage in der Dampfzenterale Bern an Thomas Hauert mit der Cie. ZOO verliehen worden. Damit wurde mit «modify» eine herausragende Choreografie der Saison 2004/2005 ausgezeichnet. Der Preis wurde mit Fr. 30'000.- dotiert. In der Aufführung im Rahmen der Berner Tanztage tanzten: Thomas Hauert, Martin Kilvady, Mark Lorimer, Sara Ludi, Chrysa Parkinson und Mat Voorter. (www.zoo-thomashauert.be)

2004

Preis 20'000 Franken für eine herausragende Choreographie/Produktion der Saison 2003/2004:
Der Schweizer Tanz- und Choreographiepreis ging 2004 an den Tänzer und Choreographen Philippe Saire aus Lausanne. Der international bekannte Choreograph hat den Preis für sein bisheriges Gesamtwerk erhalten. Der Preis von Fr. 20'000.- ist dem Künstler anlässlich einer Galaaufführung am 29. Oktober 2004 verliehen worden, an welcher der Künstler in seinem Solo "Jour de fuite" in der Schiffbauhalle in Zürich aufgetreten ist. (www.philippesaire.ch)

Preis „Tanz-der-Dinge-Kritiker-Preis“ 15'000 Franken für ein Lebenswerk oder Newcomer und/oder für eine Produktion speziellen Charakters:
Mit diesem zweiten Preis ist 2004 zudem das Stück "Va et vient" von Jean-Marc Heim (41) als herausragende Produktion der Saison 2003/2004 ausgezeichnet worden. Es ist das erste Gruppenstück des Lausanner Choreographen Heim, und es überrascht durch eine köstlich feine Komik, die man so im Tanztheater selten sieht. Mit einfachen Mitteln, hervorragend eingesetzt vom witzigen Mienenspiel über eigenwillige Ver-Kleidungen bis hin zu subtilen Parodien der westlichen Tanztradition und Körperertüchtigung, lassen die Akteure Bekanntes in neuem Licht erscheinen.
(Siehe auch: www.dansesuisse.ch/news/chgra/heim_04.html)

2003

Hauptpreis für ein Lebenswerks 20'000 Franken ging an Fumi Matsuda, Zürich. Die Galaaufführung mit dem Tanztheater Fumi Matsuda fand am 8. November 2003 im Theater an der Sihl in Zürich statt.

2002

Hauptpreis für ein Lebenswerk 20'000 Franken, ging an Noëmi Lapzeson, Genf
Der „Tanz-der-Dinge-Kritiker-Preis“: für eine herausragende Choreographie in der Saison 2002/2003, ging mit 10'000 Franken an: Anna Huber CH/Berlin.
Drei weitere Preise unter dem Titel „Newcomer“ gingen an 5 Choreographinnen:
1. Preis: 3'000 Franken an: Jessica Huber und Leila Huwiler, beide Winterthur,
2. Preis: 2'000.- Franken: Sara Albisser/Judith Rohrbach, Luzern/Winterthur,
3. Preis: 1‘000 Franken: Christa Heinzer, Bern.

Auskunft:
Verein ProTanz, Geschäftsstelle: Liliana Heldner Neil
Gladbachstr. 98; CH-8044 Zürich;
Tel: +41 (0)44 253 11 84; E-Mail: schwer.text@bluewin.ch

Der Verein ProTanz ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, den künstlerischen Tanz zu fördern und zu schützen.
Initiant des Schweizer Tanz- und Choreografiepreises war Wolfgang J. Brunner (22.2.1930 - 5. 1. 2006).